Mai 20 2011

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Luna Hedgewitch

Thors Hammer

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Es ist Zeit, dass wir uns unsere Symbole wieder aneignen und tragen. Aktuelles Beispiel ist der Thorshammer. Ich trage meinen ganz offen, werde deswegen aber auch schon mal schräg angeguckt oder gefragt, ob das denn nicht ein Nazisymbol sei oder aus der Black Metal-Szene komme und warum ich so was tragen würde.

Der Thorshammer ist ein Symbol für die alten germanischen Götter, in erster Linie natürlich Thor, klar. Ich will hier auch gar nicht auf die vielen Bedeutungen an sich eingehen, dazu ist schon genug geschrieben worden, und wer will, kann es bei Wikipedia nachlesen : http://de.wikipedia.org/wiki/Mjölnir

Diebstahl und Wiederbeschaffung des Hammers ist schon Thema in der Edda, und anscheinen klebt beides an „Mjölnir“. Leider sieht man ihn auch im Halsausschnitt Rechtsextremer und in Band-Logos der Black Metal-Szene, aber beides betrachte ich als Diebstahl, als ungefragtes „Borgen“ eines bekannten Symbols, das nicht eindeutig einer Bewegung zuzuordnen ist und damit instrumentalisiert und mit neuen Bedeutungen befrachtet werden kann. (Schüttel Dich, Mjölnir!)

 

Was die Reenactment-Szene, die großen Wert auf männliche Selbstdarstellung mit Waffen und Schlachten-Nachspielen legt, nie gerne hört oder liest ist die Tatsache, dass Thorshämmer überwiegend in Frauengräbern gefunden wurden. Die dazugehörigen Männer trugen Axtamulette, sehr selten kleine Versionen von „Mjölnir“. Frauen dagegen bekamen ihn auch als größere Exemplare ins Grab gelegt, trugen ihn in Silber, Bronze oder Bernstein als Schmuck um den Hals und webten ihn in ihre Borten an Kleidung und Haushaltsgegenständen. In der „Edda“ wird der Braut der Hammer als Segnung in den Schoß gelegt, „wie es der alte Brauch vorschreibt“. Aha!?

Was symbolisiert der Hammer denn noch? Fruchtbarkeit? Verbindung mit den Göttern? Weihe der Trägerin an Thor? Noch ganz anderes, das erst wieder ausgegraben werden muss? Ist die Wortverwandtschaft zwischen „Mjölnir“ (der Zermalmer) und „Mjölk“, der Milch, zu weit hergeholt? Segnete die Hausfrau mit ihm die Speisen und Getränke?

Ein interessanter Artikel dazu ist hier im Internet veröffentlicht worden:

http://www.skjoldmus.de/Alltag-Thorshammer.html

Demnach wäre Mjölnir als Schmuck eine bewusste Gegenbewegung zum christlichen Kreuz – für Frauen!

Also, liebe Leserinnen, es ist höchste Zeit, dass wir uns unser Symbol wieder aneignen! Ran an den Hammer!

 

(Bei den hier angegebenen Links gilt, wie auch bei allen anderen auf dieser Seite, der allgemeingültige Disclaimer, dass ich rechtlich nicht für den Inhalt verantwortlich bin und nichts mit den Betreibern der Webseiten zu tun habe.)

 

 

 



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Apr 26 2011

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Vitam frui!

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… heißt: genieße das Leben! Das tu ich im Moment. Geschrieben steht der Spruch auf einem römischen Replik-Becher von der Haselburg, einer römischen Villa oberhalb von Mümling-Grumbach im Odenwald, wo es einen Matronenstein in der alten Kirche gibt, den wir am Ostersonntag besucht haben. Das sind die größten Matronen, die ich bislang sah!

Angefangen hat die Tour damit, dass wir unser Sandsteinbecken für den Garten, bei Ebay ersteigert, in Otzberg abholten und danach die Burg Otzberg besuchten. Ein Blick vom Bergfried auf den grünen Odenwald:

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Warme Luft, Sonne, Vogelgezwitscher… wunderbar.

Und weiter gings, durch den schönen Odenwald, auf kleinen Straßen… bis Mümling-Grumbach und der dortigen, zum Glück geöffneten Kirche und dem Matronenstein-Original in der Nordwand der Kirche.

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Schon ein merk-würdiger Kontext für so einen Matronen-Altar…

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Auch sehr schön und sicherlich alt: das Taufbecken, leider wasserlos.

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Es hat aber eine sehr schöne Energie… fühlbar.

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Die Kirchendecke ist mit Sternen bemalt… cimg5358.jpg

Viel moderner, aber toll gemacht mit einem Doppelender-Bergkristall in der Mitte: das Altarkreuz, ein gleichschenkliges immerhin, dessen Bild sich in dem Fenster dahinter wiederholt:

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Die Matronen sind recht hoch oben!

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Auf der Haselburg, einer römischen Villa, gibts den Matronenstein dann in rekonstruiert - MIT dem Kopf der Mittleren:

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Da sind sie in besser erreichbarer Höhe angebracht!

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Blick auf den Wohntrakt der Villa mit Fußbodenheizung:

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Es war ein wunderschöner Nachmittag dort auf der Haselburg - nochmal herzlichen Dank an Arno und Connie Schäfer für die guten Gespräche, Informationen und den tollen Austausch, wir kommen gerne wieder zur Besichtigung weiterer Fundstücke und zum Essengehen im “Dornröschen” (der Lammbraten war richtig gut!). Blumen für die Matronen bring ich dann auch mit…   :)

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Apr 24 2011

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Into the deep

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How many times, I wonder, are you alone with your thoughts and emotions - your intense pain, bright joy, happiness gained or terrible loss - and there is noone to share. Nobody you could phone, no friend to talk to, no neighbour to visit.

You sit with your emotions, all alone - or all-at-one, if you are lucky to have a kind of spirituality that holds you tenderly, like you would hold a small animal, gently, warming it and giving it safety without fear of crushing, clinging, holding on too tightly and thus - destroy.

I feel it is vital that we all get to the point of loving ourselves, for who else will be there? When there’s nobody you could call to share whatever feeling overwhelms you - look at a window, or a mirror. It’s you. And remember, this life journey is not about being selfish. Not about screaming “I, me, I, I am, I want, I do”, but seeing yourself in the context of the whole.

Become like a tree in winter. Peel back layers and layers - of masks you wear on the job, of faces you show your friends, of helmets you wear for protection. Throw off your leaves, bare your pale branches to the moon and the wind, and get to the essence of yourself. Dare to touch your inner self. Who are you? Why are you here? Where do you want to be in 5 years of time? Who will you share your life with? Who needs you, and whom do you need, nurture, feed, love, forgive, hold, let go?

It is said that over ancient temples in Egypt, these words were written: Know thyself. I would add: love thyself. Don’t compare yourself to others, for you are unique. We are all born as individuals, but most of us die as a copy. Don’t, just don’t. Find out who you are and how to love that person that is you, for only then you will be able to love others. See their eyes as mirrors - who is it they see? Do you look and feel the way you’d want to?

What is most needed in this war-ridden, nuclear-poisoned, mad, mad world? I think it’s love, awareness and communication. Even if you live in the city - go out there, touch a flower, hug a tree, smile at a stranger passing by. If you drive your car, be aware of all the others sharing the traffic life with you. Smile at other car drivers, give way to the weak and sleepy. Let bicycle riders get in your way and hold your distance. Upon passing them, smile. It doesn’t take much to make this world a bit happier.  We can all do it. Take a step past your ego. I know it works, and it will make us all feel a bit lighter. We can still change the world if we tend to our own doorstep first.

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Mrz 22 2011

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Balrog

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Bei den Ereignissen in Japan (und Tschernobyl - der Betonsarg bröselt, aber das Geld für Reparaturen fehlt, hallo, Herr Putin, aufwachen!) fällt mir die Szene in “Herr der Ringe” ein, als jemand, vermutlich Gandalf, der Zauberer, leise sagt: “Die Zwerge haben zu tief gegraben. Sie haben den Balrog geweckt.”

Der Balrog ist ein uraltes Feuerwesen, dämonenhaft dargestellt, Hörner, Hufe und Flammen, einen langen Peitschenschwanz und Flügel hat er und unterscheidet sich damit nicht wesentlich von allen möglichen Teufelsdarstellungen. Riesig ist er, der Balrog, und nicht mit den üblichen Mitteln zu bekämpfen. Intelligent ist er außerdem…

So einen Balrog haben die Wissenschaftler geweckt und eingefangen. Sie glaubten, wie bei so vielen anderen Wesen, sie könnten ihn zähmen, ihn sogar für sich arbeiten lassen. Billigstrom soll er produzieren, der Feuerdämon, schön brav und lenkbar soll er sein, von Schichtarbeitern dressierbar, und mit Hilfe seiner Erzfeinde, den Wassergeistern, wird er immer wieder abgekühlt, damit er beherrschbar bleibt.

Das Erdbeben und der Tsunami haben Japans Balrog wachgerüttelt. Er hat seinen Käfig gesprengt und schlägt nun seine glühenden Krallen in die Erde, sein giftiger Atem verpestet Land, Luft und Wasser, sein peitschender Schwanz hat die Kühlbecken zerschlagen, seine Hitze hat die Wassergeister verdampfen lassen. Diejenigen, die seine Herren sein wollten, sind zu seinen Sklaven geworden. Wen er nicht direkt erwischt, den tötet der Balrog mit seinem Atem.

Ich würde gern eine Sitte aus dem Alten Rom wieder einführen bei uns. Hinter jedem Menschen, der die Macht hat, Entscheidungen zu treffen, die dann nach seinem Willen ausgeführt werden müssen, egal ob Politiker, Wissenschaftler,  König, Kaiser, jemand von hohem militärischem Rang, sollte ein einfacher kleiner Mann hergehen, der unablässig murmelt “bedenke, dass Du MENSCH bist”. Solches taten nämlich damals Männer im Alten Rom, die hinter den Cäsaren hergingen oder ihnen auf Prozessionen und Umzügen den Lorbeerkranz über den Kopf hielten. Ich würde zu dem “Bedenke, dass Du Mensch bist” noch hinzufügen “denke an die nächsten sieben Generationen und handle in ihrer Verantwortung!”

Menschen. Sie müllen ihre Umwelt zu und vergiften sie in einem Ausmaß, das unvorstellbar ist. Kein Tier würde so etwas tun. In blinder Profitgier verrennen sich “Homo industrici” in den Bau immer neuer AKWs, strahlender Kriegsmaschinerie und anderen Unsäglichkeiten, als hätten wir schon eine “andere Erde” an der intergalaktischen Anhängerkupplung, auf die wir dann, wenn wir diese Erde hier endgültig kaputtgekriegt haben, umsteigen können, wie Flöhe von einem Hund zum anderen springen.

Ich habe mal einen Elf getroffen, der kühl und emotionslos meinte, die Menschen hätten es verdient, unterzugehen. Vermutlich hat er Recht. Ich schäme mich, zu dieser Gattung Lebewesen zu gehören, aber mein Körper will partout keine andere Gestalt annehmen. (Und ehrlich - solange Menschen die Welt regieren, haben auch alle anderen Daseinsformen schlechte Karten, also lass ich das lieber mit dem Gestaltwandeln.)

Wer fängt jetzt den Balrog wieder ein und kühlt ihn runter?

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Mrz 13 2011

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Kristallklar

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Während draußen in der Welt der Wahnsinn tobt und nicht nur Japan auf den Super-GAU wartet und zittert, obwohl sich die japanischen Politiker in die so typische asiatische Undurchsichtigkeit hüllen (und ich es schade finde, wenn Menschen so sehr versuchen, einem Klischee treu zu bleiben!), zünde ich ein besonderes Feuer in meinem Ofen an. Ein Feuer aus neun Hölzern, heiligen Hölzern, ein Not-Wende-Feuer, wie es die Ahninnen in solchen Zeiten auch taten. Hasel, Holunder, Eibe, Eiche, Weide, Hartriegel, Schwarzdorn, Eberesche und Wacholder, zu einem Neunergitter gelegt, krönen ein Viereck aus Holzbriketts. Obenauf lege ich ein Brötchen und ein Stück Schokolade für Fornax, die Ofengöttin, die das Feuer zähmt.

Gestern abend sah ich einen wunderbaren Film über eine Frau, die ein Lied sucht: “Das Lied von den zwei Pferden” (DVD). Genau richtig, um dem ganzen Irrsinn für zwei Stunden zu entfliehen!

Ich habe mal mit einem sehr ernsten Elf gesprochen, der sagte, eigentlich sei die Menschheit so krank und irr, so übergriffig auf andere Seinsformen und Wesen, dass sie es verdient hätte, auszusterben. Vielleicht hat er recht.

Ich setze mich in einen Kreis aus Bergkristallen, meine Hunde und die Katze betrachten mich kritisch. Zünde Wacholder in einem Räucherschälchen an. Heute nachmittag werde ich in meinen Garten gehen, meine Trommel mitnehmen. Für den Frühling singen und tanzen. Wenn es dann auf mich runterregnet, ist es Segen oder Gefährdung? Wasser und Wachstum für die Pflanzen oder giftigster Fallout?

Ich betrachte die Welt in einem Wassertropfen auf dem Dach meines Autos. In dem Wassertropfen glitzert eine Frage - ist es weltabgewandter Irrsinn oder heilende Wirklichkeit, wenn ich mir eine andere Realität schaffe? Eine mit gesunden Pflanzen, die auf gesundem Boden wachsen?

Mein Jahresthema für den Zweitausend-Elf (2011) ist: Auge und Sehen. Ich hab mir eine Mala gemacht mit 108 Sandelholzperlen, Labradorit und einem silbernen Augen-Anhänger. Er sieht mehr als ich und sagt’s mir auch. Und so schaut er aus:

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Bald sind Landtagswahlen. Ich gehe nicht hin. Meine Stimme ist mir in jeder Hinsicht zu schade, um sie einer ausgewählten Gruppe von potentiellen Lügnern zu geben!  Ich will mich nicht zwischen Pest oder Cholera entscheiden, ich möchte gern gesund werden. Klarsehen statt trübe Politsuppe durchpassieren.

Ich nehme meinen Lieblingskristall in die linke Hand. Spüre, wie die Klarheit auf mich übergeht. “Keine Angst” sagt der Kristall. Ich habe gelernt, ihm zu vertrauen. Ich erfinde einen Kristallfilter, den ich mir auf Scheitelchakra setzen kann, der nur durchlässt, was wahr ist, was klar ist. Ups, da fällt was raus und zerbricht in kleinen, hübsch regenbogenfarbigen Stückchen auf den Steinen:

Politiker sagen die Wahrheit, Nuklearenergie ist sicher, Schweine können fliegen und die Erde ist eine Scheibe.

So - und jetzt geh ich die Erdenhüter aufwecken. Es ist Zeit.

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Feb 27 2011

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Inspiration

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… finde ich hier:

http://www.hamidsardar.com/

(Link-Angabe wie immer ohne Gewähr und rechtliche Verbindung zu Inhalt und Autor der verlinkten Seite!)

Sehenswert ist der kurze Film von Hamid Sardar, “The Reindeer People”:

http://www.hamidsardar.com/cinematography/the-reindeer-people/

Geheimtipp für eine schöne Stunde am Abend - ein Glas Rotwein, ein Stück guten Käse und den Film über die Rentierleute gemeinsam genießen!

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Feb 25 2011

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Nebliges

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Der erste Blick aus dem Fenster - es ist so neblig, dass ich gerade noch mein Auto im Hof erkennen kann. Kami-Katze tanzt auf der Motorhaube.

Zu wenig Schlaf, zu viele Gedanken… ich atme Nebel aus. Erinnere mich an die Träume der letzten Nacht:

Wunderschöne Specksteinmuster in Nebelgrau, umtanzt von roten Pfefferkörnern; wilde Wesen im Garten. Freundliche Augen in der Blutbuche, die mich betrachten, die ich sehen kann. Alte Augen in runzliger Apfelbaumrinde, die mir hinterherschauen. Nachdenklich wirken sie, als würden sie fragen: wer ist die denn, was will die hier?

Mein Jahresthema: AUGEN, SEHEN, GESEHEN WERDEN.

Und ja - es wirkt sich aufs Schreiben und alles andere aus, wo man gerade ist, wo und wie man aufwacht, ob das Aufwachen durch einen klingelnden Wecker erzwungen wurde oder leicht wie Flügelschlag ganz von allein kam.

Göttinnen, die derzeit wie zarte Nebelschleier meine Seele berühren, sind La Morenata, die Schwarze Madonna von Montserrat (siehe unten) - und die weiße Tara aus Tibet, Nepal und der Mongolei (genau, die mit den Augen an den Füßen!).

2 Blogs, die zu lesen mir gerade richtig Spaß macht, sind auf Deutsch der von Cambra Skadé:

http://cambraskade.wordpress.com/

(Herrlich, die Idee mit der Reha für ausgelutschte Wörter!)

und auf Englisch der von Rima Staines aus Dartmoor:

http://intothehermitage.blogspot.com/

 

 

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Feb 22 2011

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Den Frühling locken

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Draußen scheint die Sonne, und der erste Geruch nach Frühling liegt in der Luft. Die Haselsträucher blühen, und auch wenn es nachts noch richtig rattenkalt wird, lässt Mutter Natur allmählich erahnen, dass es nicht für immer Winter bleiben wird.

Ich steige so allmählich die Treppe aus der virtuellen Bärinnenhöhle, in der ich überwintert habe, wieder nach oben und sammle flache Steine auf, handgewärmt, die den Weg zurück ans Licht begleiten. Auf jeden Stein flüstere ich ein Gebet und stecke ihn in meine Traumwandeltasche.

Hier noch eine CD-Empfehlung -wunderschöne Musik der Gruppe Woodland

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Jan 07 2011

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Rauhnachtgeister ziehen weiter…

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Die Rauhnächte sind rum, ausgeräuchert ist, und gut ist. Wir hatten die viel besungenen “weißen Weihnachten”, und ich schenke dem allgegenwärtigen Gejammer des “Homo industrialis” - sprich, der Mitmenschen - keine Beachtung mehr. (Alle wollten weiße Weihnachten, aber wehe, wir kriegen welche!)

Nun ziehen die Rauhnachtsgeister weiter, wohin, weiß vermutlich der Kuckuck, aber den fragt wieder keiner. Tauwetter setzt ein, und schon wieder sind alle am jammern. Der “Scheiß-Schnee” (O-Ton einer Kollegin) ist fast weg, aaaaber jetzt kommt das Hochwasser! Wettergeister, Ihr könnt’s den Menschen nicht recht machen, also versucht es bitte gar nicht erst. Wie gut, dass noch kein Gschaftlhuber - pardon, Wissenschaftler heißen die ja richtig - eine Schraube erfunden hat, mit der mann am Wetter drehen kann!

Je mehr ich von der Sekundärwelt abbekomme, umso mehr möchte ich mich davor zurückziehen. Vorbei die wilden Revoluzzerträume, ich will nur noch meine Ruhe haben. Ich muss nicht mehr müssen - ändern müssen, tun müssen, politisch aktiv sein müssen: nö. Wozu? Mit Dioxin in der Nahrungskette (offenbar schon seit Monaten) und anderen Vergiftungen macht sich der Mensch vermutlich selbst den Garaus, egal welche hohlen Politikerpüppchen gerade auf der Bühne zappeln und kurzlebiges Geplapper twittern. Vermutlich haben die “Men in Black” doch recht - wann habt Ihr zum letzten Mal einen echten, lebenden Politiker gesehen? Sind das vielleicht doch alles Schaben, die sich mit Politikern angezogen haben? Honi soit qui mal y pense… !

Wer hilft Dir? Wer unterstützt Dich? Wer ist Dir eine Last? Guck hin, dann weißt Du, was Du hast!

Und: genieße das Leben. Das nächste gekochte Ei könnte Dein letztes sein!

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Dez 26 2010

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Rauhnächte - WandelZeit

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Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern wunderschöne, ruhige, friedliche Rauhnächte, freie Straßen für alle, die unterwegs sein wollen oder müssen, und ansonsten ausreichend ZEIT für alles, was gut tut und die Seele nährt.

Frau Holle hat Überstunden gemacht, alles ist verschneit - und es ist stiller als sonst, was ich sehr genieße. Vorbei die Hektik, das Irgendwohin-Eilenmüssen, das SchnellnochvordenFeiertagenkaufenwollen… statt dessen: lange schlafen, Hundespaziergänge im Schnee, Spielen und Kuscheln mit den Ratten und Katze Shiwa, die von der Draußen- zur Drinnenkatze geworden ist - mit Katzenklo, was ich nie wollte, aber nachdem sie in der Wintersonnwendnacht im ehemaligen Schweinestall abgestürzt war und mein Mann sie erst am nächsten Nachmittag fand, unterkühlt, mit Hüft-, Becken- und Kehlkopfprellung und völlig fertig, liegt sie nun nach Infusionen beim Tierarzt in ihrer Kiste vorm Ofen und genießt das Leben. Ihre Stimme ist weg und sie hat sich erkältet, kein Wunder, aber ansonsten ist sie wieder so wie vor dem Sturz - 17 Jahre alt, dement, fast taub, nur noch wenig Zähne im Schnäuzchen (und einer davon muss dringend raus, aber erst, wenn ihr Gesamtzustand besser geworden ist), aber lieb, zufrieden, genügsam und die tolle Katze, die sie immer war. Immerhin erinnert sie sich noch, wie katz ein improvisiertes Klo benutzt… ich hätte nie gedacht, dass ich mich darüber mal so freuen würde!

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Wir hatten also unser kleines Weihnachtswunder. Auch ansonsten fühle ich mich reich beschenkt, der Kühlschrank ist voller guter Sachen, die Gans brät im Ofen, das Leben ist einfach SCHÖN. Holle sei Dank.

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Und jetzt: ZEIT - ZEIT - ZEIT. Die Göttin mit dem Krug gießt ZEIT in den stillen Teich, aus dem wir alle schöpfen können, wenn wir wissen, wie wir hin- und wieder zurückkommen.

Rentiere sind die Hüter der Zeit - ihre Seelen sind immer in Bewegung.

Hast Du Zeit? Nimm sie Dir doch!

Zeit für schöne Bücher, gute Musik, anregende Gespräche, leckeres Essen, guten Wein, Zeit zum Träumen, Kuscheln, lange schlafen, den Winter genießen. ZEIT AUSSERHALB DER ZEIT - Rauhnächte.

Räuchern, Kerzen anzünden, sich nach innen drehen, ZEIT für einen Status-Check: wer bin ich, wo, wie und mit wem, lebe ich so, wie ich möchte, oder wenn noch nicht, was hindert mich dran? ZEIT für leise Rituale, für stille, kleine Gesten des VERBUNDENSEINS, für Gebete und Gespräche mit den Ahninnen und Ahnen, ZEIT für Spüren, sinnliche Genüsse, Kontemplation und tiefe Versenkung.

Zeit für mich - was ist mir wichtig? Wen möchte ich anrufen oder besuchen, oder will ich lieber Eremitin sein, mich einigeln unter einer weichen warmen Decke aus Schnee und ZEIT, nicht erreichbar, nicht verfügbar? Wenn ja, dann ist jetzt Zeit dafür!

Kristallzeit. Eiszeit. Zeit für Orakel, für den klaren, ruhigen, unverstellten Blick aufs kommende Jahr; Zeit, den eigenen Fokus wie das Licht einer Taschenlampe auf die Dinge zu richten, die ich ins Leben rufen will, die mich umgeben sollen, die ich zu mir rufe, damit sie bei mir sind.

Höhlen-Zeit - tiefer unter die Bettdecke rutschen, tagträumen und nachtwandern, traumwandeln und trancereisen… oben ‘naus und nirgends an!

Ich fliege mit meinem Rentier und reise zu den Eisbären, die den Nordwind träumen.

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Dez 06 2010

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Die Winterkönigin regiert…

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In der alltäglichen Wirklichkeit (AW) regiert die Winterkönigin - leider dieses Jahr gemeinsam mit Herrn Geiz, der beschlossen hat, dass die Straßen nicht geräumt werden müssen (weil kein Geld dafür da ist angeblich) und es uns als Umweltschutz (weil weniger Streusalz verbraucht wird) verkauft.

In der Anderswelt bin ich unterwegs auf den Spuren des Eisbären.  Von diesen Touren habe ich Euch ein paar schöne Bilder mitgebracht - zum Innehalten in einer hektischen Zeit, zum Verlangsamen, Entschleunigen, zum Träumen, denn auch dazu ist der Winter da. Zwar hält der Eisbär als einziger Echter Bär keinen Winterschlaf, aber die Braunbären liegen jetzt in ihren Höhlen und träumen. Es heißt, dass sie damit die zukünftige Welt formen, dass sie schaffen, was wird. Ich werde zu meiner Eiche gehen und gute Träume in die Erde schicken, damit die Bären sie sehen können und unsere Zukunft schön wird…

Blau und Weiß, die Farben dieser Zeit:

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Die Sonne zeigt sich in diesen Tagen nur kurz…

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Die Wölfe sammeln sich in den Hügeln zur Jagd!

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Ich zünde ein Feuer an aus weißem Birkenholz.

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… und nicht nur die Bären liegen in den Höhlen und träumen. Auch die Drachen haben sich zurückgezogen, aber sie wachen, hüten Schätze und Geschichten…

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Der Nebel - Atem des Drachen - zieht durch den verschneiten Wald:

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Bären sind den Menschen ähnlich. Ein toter Bär ohne Fell und Haut sieht einem toten Menschen VERDAMMT ähnlich. In allen Kulturen gibt es Mythen, Sagen und Tabus um Bären. Die Sáami nennen ihn nicht bei seinem eigentlichen Namen, sie umschreiben ihn - “der im Wald wohnt”, oder “der Großvater”, “der alte Mann”, “der, dessen Name nicht genannt werden darf.”

Mein Boot ist bereit, es ist ein Inuit Skin Boat, aus Robbenhaut gemacht, ultraleicht, sehr schnell… ich fahre los…

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Eisbären sind die größten Landraubtiere der Erde.

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Seit das Eis überall taut, ist ihr Lebensraum in Gefahr. In der Anderswelt sind sie nicht bedroht.

Diese 2 hier sehen aus, als würden sie sich Witze erzählen…

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Darf ich bitten?

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Die Inuit sagen, die Magie des Eisbären ist die stärkste überhaupt. Fernab von der Instrumentalisierung des Eisbären als “Krafttier” und Kuschelviech der New-Age-Gesellschaft lohnt es sich sehr, sich mit diesem mächtigen Wesen zu verbinden…

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Eisbären sind - anders, nicht nur biologisch. Ich gebe hier keine Anleitung - wer will, finde es selbst raus!

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Disclaimer:

Die Fotos auf dieser HP sind teilweise selbst gemacht, teilweise “Treibgut”. Wenn Sie finden, dass ich ein Foto nutze, das Ihnen gehört, genügt eine Email an mich (siehe Impressum) und das fragliche Bild wird sofort entfernt. 

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Nov 20 2010

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Bilder von Zuhause in der NAW

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Die NAW ist die NichtAlltäglicheWirklichkeit, auch Anderswelt genannt. Während also in der AW (AlltäglicheWirklichkeit) die Politiker den Terrorismus herbeireden und versuchen, Angst zu schüren (vor allen, die anders sind, Integrationsgelaber hin oder her), nehme ich gern Abstand von diesen sekundärweltlichen Lebensformen und begebe mich in meine Heimat in der Anderswelt… wer Lust hat und aufpasst, wo sie/er hintritt, kann mir gerne folgen.

Hier wohne ich, und da das Herdfeuer brennt, steigt Rauch durchs Dach:

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So sieht es von drinnen nach draußen gesehen aus:

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Der irdene Topf enthält die Geschichten, die heute abend am Herdfeuer erzählt werden…

Ich sitze am Feuer, esse ein Stück Apfel-Zimt-Marzipan und schaue zur Tür:

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Das ist meine Holle auf dem Altar, sie hält meinen Arbeitsspiegel (weil heute Vollmond ist!):

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Lichter brennen auch in den Nischen meines Hauses… :

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Eine Hauswandseite hat innen Felsbilder meiner skandinavischen Ahnen.

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Hier schlafe und träume ich:

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Und diesen Wandteppich mag ich sehr, der hängt neben meinem Bett…

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Die Suppe ist gleich fertig, komm rein!

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Der Steinkreis, zu dem man von meinem Haus aus findet, sieht so aus, er hat die Form einer liegenden 8:

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Hier bin ich auch manchmal zu finden, denn in dem Haus lebt meine Sippe:

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Über meiner Tür hängt die Maske der Rabenfrau.

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Ich grüße Dich, Hüterin des Kessels!

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Und hier sind ein paar meiner lieben Freunde:

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(sie denkt gern über die Menschen nach - und sie kommt meist zu dem Ergebnis, dass die Wölfe geduldig darauf warten, dass unsere Sinne schärfer und unsere Intelligenz und Sozialkompetenz wacher werden…)

Das ist, was eigentlich geschieht, wenn Wölfe heulen - sie atmen Geister aus.

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Mein Berater und Freund:

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und last not least meine Trommel:

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Ihn besuche ich im Wald…

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Disclaimer: Die Fotos sind teilweise selbst gemacht, teilweise “Findlinge”. Sollte ich eins nutzen, dessen Hersteller/Besitzer nicht damit einverstanden ist, genügt eine Mail an mich, und ich entferne es gleich.

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Okt 13 2010

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Autumn goodies and goodbyes

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I love autumn - the colours, the scented forest, the changes that can be experienced with all senses.

And this year is so different than all the others before!

Goodbye to Summer, to barefoot walking over meadows, to our darling “speedfreaks” - the swallows that did their fly-by-screech-thing all day. Safe journey South! Goodbye to short sleeves and horse flies. Hi to socks and scarves, long sleeves and woolen blankets.

Goodbye to the hedgewitch forum Haselberg of which I have been a longtime happy member. I would have continued and loved it there, but for several reasons the forum was closed down. I’m generally not into all these internet forums (fori? forae?), but that one had been important. Now I’m still on one for fancy rat breeders and keepers, but that’s a completely different story.

Goodbye to the idea of living with a happy dog pack - the boys just don’t get along, and it isn’t Chinook’s fault. We will have to look for a new home for him. This morning on my way to work a musher’s truck passed me, huskies peeping out of the boxes and a dog cart strapped to the trailer. What made me smile was the obvious age of the grey-bearded truck driver who wore a cap that read “Active Musher underneath!”Maybe there will be a happy dog pack in the future, and maybe they will pull a cart. There are dreams I just don’t want to give up, even when they are tucked away in the folds of time. I keep them safe there and feed them by looking at them now and then, and by feeling whether they still fit. If they do, I continue to keep them safe and warm until their time comes.

And with all the goodbyes, there will also be beginnings. But more of that some other time…

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Sep 16 2010

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Language Switch-Witch Language

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Time for a change! I’d like to address my friends in England and the States, too, so for some time this blog will now be written in English. (Hiya, Crow Sisters, enjoy!)

And: it will focus more on goddess, ancestors and spiritual work.

Honouring sacred art and poetry, I am deeply inspired by and grateful to Meinrad Craighead. Currently I’m reading her “Litany of the Great River”. Her images of the great mother float into my dreams and back out again at daylight.

Here is “Maat” by Meinrad Craighead:

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Wherever I have lived in this life, I have been close to trees. Upon writing poetry, I carry my words to the trees, whisper to them, sing to them, before I re-read them myself or entrust them to the ears of a human being.  Wearing amber beads means carrying the memories of trees with me.

Goddess listens, always. She listens to the drumbeat of human hearts, and she listes to my heart beating. Goddess watches, always. She watches me, too, and I see her in all living things.

Every morning, I sit quietly with her. From a blue bottle containing water from sacred places all over the world, I pour a single drop into a black cup with water from where I live. Every morning, I offer half of the cup to the Mother, and drink the other half. I pray by giving thanks for all I am, for all I have. All is Ma-Ema, Ehwa, Umaj.

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Sep 10 2010

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Hinter-Fragen

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Ich hinterfrage derzeit alles. Bei allem, was ich anschaue oder in die Hand nehme, überlege ich kurz - will ich das wirklich? Noch? Wieder?

Wem helfe ich, wer hilft mir? Mit wem halte ich den Kontakt auch über größere Distanzen per Email oder Telefon, und bei wem kam Funkstille auf? Ich laufe niemandem mehr hinterher, das ist eine Form von Energieverschwendung, die ich aufgegeben habe. Diese Welt ist irre genug, da brauche ich nicht noch anstrengende Menschen in meinem Leben.

Und sonst? 7 Schwäne ziehen gerade übers Haus. Gute Reise, Ihr Lieben, wohin Ihr auch unterwegs seid.  Ich räuchere für gute Übergänge, Reisen und Veränderungen. Die guten Zeiten sind vorbei - jetzt kommen die BESTEN! :)

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